Schleifen – Sharon Dodua Otoo: Adas Raum

In „Adas Raum“, dem Debütroman von Sharon Dodua Otoo, spielen „Schleifen“ eine größere, wenn auch vage Rolle. Die Kapitel sind damit überschrieben, es sind „die ersten“ oder „die nächsten Schleifen“ und dann gibt es noch die dazwischen. Dass das erstmal etwas kryptisch wirkt und man nicht so recht weiß, was es mit diesen Schleifen eigentlich … Mehr Schleifen – Sharon Dodua Otoo: Adas Raum

Fliehen und Ankommen – Usama Al Shahmani: Im Fallen lernt die Feder fliegen

Aidas Eltern flohen vor ihrer Geburt aus dem Irak in den Iran, wo sie in einem Flüchtlingslager geboren wurde. Jahre später kam die Familie, zu der auch ihre ältere Schwester Nosche gehörte, dann in die Schweiz. Hier verlebt Aida prägende Jahre, lernt die Sprache, findet Freunde und fühlt sich heimisch. Doch ihre Eltern kommen nie … Mehr Fliehen und Ankommen – Usama Al Shahmani: Im Fallen lernt die Feder fliegen

Alte Liebe – Ali Smith: Von gleich zu gleich

Ali Smith gehört zu meinen LieblingsautorInnen, seitdem ich zum ersten Mal einen Roman von ihr gelesen habe. Es war „Beides sein“, im Original 2014, bei uns 2016 erschienen. Smith schert sich nicht um die Erwartungen ihrer Leserinnen und Leser, sie bricht Handlungsstränge ab, lässt Fragen unbeantwortet und bleibt generell gern im Unklaren. Dabei sind ihre … Mehr Alte Liebe – Ali Smith: Von gleich zu gleich

Verschüttet – Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land

Wenn morgen verkündet wird, wer in diesem Jahr den Deutschen Buchpreis erhält, dann könnte mit Raphaela Edelbauer eine Debütantin gewinnen. Zwei weitere Debütromane haben es auf die Shortlist geschafft. Wie bereits Miku Sophie Kühmels „Kintsugi“, das sich ebenfalls unter den letzten sechs befindet, hat mir auch „Das flüssige Land“ sehr gefallen. Dass ich fest mit … Mehr Verschüttet – Raphaela Edelbauer: Das flüssige Land

Palästinensische Vergangenheit – Stephan Abarbanell: Das Licht jener Tage

Robert Landauer war einst ein sehr angesehener Mediziner, doch ein Pharmaskandal sorgte für einen enormen Karriereknick. Zwar muss Landauer die Arbeitslosigkeit nicht fürchten, doch sein Ruf ist beschädigt. Er lebt allein, von seiner Frau ist er seit langem getrennt, die Ehe zerbrach am Tod der gemeinsamen Tochter. In Berlin hat er eine folgenreiche Begegnung, als … Mehr Palästinensische Vergangenheit – Stephan Abarbanell: Das Licht jener Tage