Religion und Wissenschaft – Yaa Gyasi: Ein erhabenes Königreich

In ihrem neuen Roman „Ein erhabenes Königreich“ erzählt die ghanaisch-amerikanische Schriftstellerin Yaa Gyasi die Geschichte von Gifty, einer jungen Frau, die als Neurowissenschaftlerin an einer Studie mit Labormäusen arbeitet. Aus der Sicht der Hauptfigur lesen wir in zahlreichen Rückblenden aus ihrer Kindheit und Jugend, was sie bisher erlebt hat, wodurch sich letztlich dann auch erklärt, … Mehr Religion und Wissenschaft – Yaa Gyasi: Ein erhabenes Königreich

Sprachlose Trauer – Marieke Lucas Rijneveld: Was man sät

„So habe ich herausgefunden, dass man seinen Glauben auf zweierlei Art verlieren kann: Manche verlieren Gott, wenn sie sich selbst finden, manche verlieren Gott, wenn sie sich selbst verlieren.“ S. 82 Marieke Lucas Rijneveld war in den letzten Monaten mehrfach in den Medien präsent: Im Jahr 2020 erhielt die englische Übersetzung von „Was man sät“ … Mehr Sprachlose Trauer – Marieke Lucas Rijneveld: Was man sät

Afghanistan im Zentrum – Eva Munz: Oder sind es Sterne

Wenn es um Afghanistan geht, sind die spontanen Assoziationen klar: Krieg, die Herrschaft der Taliban, strenge religiöse Regeln, und das Gefühl, dass es ein unsicheres Land ist. Und außerdem eines, das wir hauptsächlich aus den Nachrichten kennen. Ich habe versucht, zu recherchieren, welche Romane ich schon gelesen habe, die ganz oder teilweise in Afghanistan spielen, … Mehr Afghanistan im Zentrum – Eva Munz: Oder sind es Sterne

Flucht und Ankunft – Leila Aboulela: Minarett

Nadschwa wächst in Khartum in den 80er Jahren auf. Die Familie ist wohlhabend, der Präsident geht im Haus ein und aus, und sie ist es gewohnt, dass Dienstmädchen und andere Hausangestellte sich um alles kümmern. Nadschwa führt ein säkulares, westlich orientiertes Leben, trägt Miniröcke, betet nicht und trifft sich mit Anwar, der Atheist und Kommunist … Mehr Flucht und Ankunft – Leila Aboulela: Minarett