Flucht und Ankunft – Leila Aboulela: Minarett

Nadschwa wächst in Khartum in den 80er Jahren auf. Die Familie ist wohlhabend, der Präsident geht im Haus ein und aus, und sie ist es gewohnt, dass Dienstmädchen und andere Hausangestellte sich um alles kümmern. Nadschwa führt ein säkulares, westlich orientiertes Leben, trägt Miniröcke, betet nicht und trifft sich mit Anwar, der Atheist und Kommunist … Mehr Flucht und Ankunft – Leila Aboulela: Minarett

Gute, Böse, Dschinns, Entführer – Deepa Anappara: Die Detektive vom Bhoot-Basar

Jai ist neun Jahre alt und lebt mit seiner Familie auf dem „Bhoot-Basar“, das heißt in einem Armenviertel am Rande einer indischen Großstadt. Ihr Leben findet auf engstem Raum statt und ist teils mühsam. Für Wasser zum Beispiel muss man lang anstehen, in der Schlange wird viel getratscht. Jais ältere Schwester Runu-Didi ist eine gute … Mehr Gute, Böse, Dschinns, Entführer – Deepa Anappara: Die Detektive vom Bhoot-Basar

Livingstone kehrt heim – Petina Gappah: Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

Der schottische Missionar David Livingstone, der sich im 19. Jahrhundert in Afrika der Erforschung der Nilquellen verschrieben hatte, starb im Jahr 1873 auf ebendieser Suche und nachdem er ein Massaker miterlebt hatte, das ihn sehr erschütterte. Livingstone hatte eine treue Gefolgschaft und diese beschloss nach dessen Tod, den Leichnam Livingstones „heimzubringen“, das heißt einmal quer … Mehr Livingstone kehrt heim – Petina Gappah: Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

Gelebte Melancholie – Jon Fosse: Der andere Name

Jon Fosses „Der andere Name“ war meine erste Begegnung mit dem Werk des Autors, der vor allem in Norwegen, aber auch bei uns bekannt ist für seinen reduzierten Stil. Zum Norwegen-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr brachte der Rowohlt Verlag mit „Der andere Name“ die ersten beiden Teile einer Heptalogie heraus. Ich gestehe, dass … Mehr Gelebte Melancholie – Jon Fosse: Der andere Name

Zwischen Verpflichtung und Verrat – Mahir Guven: Zwei Brüder

Für seinen Debütroman „Zwei Brüder“, gerade im Aufbau Verlag erschienen, hat der 33-jährige französische Autor mit türkisch-kurdischen Wurzeln Mahir Guven 2018 den Prix Goncourt für den besten Debütroman erhalten. Und das völlig zu Recht. Die zwei Brüder, die im Mittelpunkt stehen, leben in einer der armen Pariser Vorstädte, von denen in den letzten Jahren immer … Mehr Zwischen Verpflichtung und Verrat – Mahir Guven: Zwei Brüder