Schwarz und Weiß – Brit Bennett: Die verschwindende Hälfte

In der kleinen Stadt Mallard in Louisiana sind die afroamerikanischen Bewohner von Generation zu Generation immer heller geworden. Als die Zwillinge Desiree und Stella in den 1950ern geboren werden, gehen sie fast als Weiße durch. Mit 16 beschließen die beiden, die Heimatstadt zu verlassen und leben eine Weile gemeinsam in New Orleans, bevor sich ihre … Mehr Schwarz und Weiß – Brit Bennett: Die verschwindende Hälfte

Ungleiche Chancen – Deniz Ohde: Streulicht

Es ist längst bekannt und statistisch belegt: Die soziale Herkunft prägt in großem Maße das Leben und die Chancen von Kindern und Jugendlichen. Für sie ist es ungleich schwieriger, Abitur und Studium zu bewältigen, als für Jugendliche aus Akademikerhaushalten. Deniz Ohde erzählt in ihrem Debütroman „Streulicht“ die Geschichte einer jungen Frau, die es geschafft hat, … Mehr Ungleiche Chancen – Deniz Ohde: Streulicht

Radikal – Nuruddin Farah: Im Norden der Dämmerung

Mugdi und seine Frau Gacalo leben schon sehr lang in Norwegen, sind gut integriert und verstehen sich als gemäßigte, weltoffene Muslime. Sie haben zwei Kinder großgezogen, doch ihr Sohn Dhaqaneh hat sich vor einigen Jahren Dschihadisten in Somalia angeschlossen und ist bei einem Selbstmordattentat umgekommen. Er hinterlässt seine Ehefrau Waliya und deren beide Kinder Naciim … Mehr Radikal – Nuruddin Farah: Im Norden der Dämmerung

Die Expedition des Bartholomäus – Christopher Kloeble: Das Museum der Welt

Bücher, vor allem Romane, die in Indien spielen, sind für mich Pflichtlektüre. Auch Christopher Kloebles autobiographisches Buch „Home made in India“ über Vorurteile hier wie dort und über sein Leben, das er seit seiner Heirat mit Saskya, die in Indien aufwuchs, teilweise in Delhi führt, habe ich mit Vergnügen und Interesse gelesen. An seinem neuen … Mehr Die Expedition des Bartholomäus – Christopher Kloeble: Das Museum der Welt

Lebenswege – Regina Porter: Die Reisenden

„Die Reisenden“, den Titel ihres Romans nimmt Regina Porter ernst, wenn auch im übertragenden Sinne. Wir alle sind schließlich Reisende, Lebensreisende sozusagen. Porter betrachtet die Leben ihrer Figuren als Reisen und konzentriert sich dabei auf den Weg, den Fluss. Zwei Familien stehen in Porters Roman im Mittelpunkt, eine ist schwarz, die andere weiß. Dankenswerterweise befindet … Mehr Lebenswege – Regina Porter: Die Reisenden