Von inneren Dämonen und einem Mord ohne Leiche – Ottessa Moshfegh: Der Tod in ihren Händen

Vesta Guhl ist Anfang 70 und lebt seit einiger Zeit allein und abgeschieden mit ihrem Hund in einem Haus am Wald. Beim morgendlichen Spaziergang entdeckt sie eines Tages einen Zettel, auf dem steht: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“ Allerdings gibt es von dieser Leiche … Mehr Von inneren Dämonen und einem Mord ohne Leiche – Ottessa Moshfegh: Der Tod in ihren Händen

Venezianisches Rätsel – Gerhard Roth: Die Hölle ist leer, die Teufel sind alle hier

Emil Lanz lebt als Übersetzer in Venedig. Seine Frau ist schon lange tot, er wurde zum Einzelgänger und streift durch die Stadt, beobachtet die Menschen und genießt die Kultur um sich herum. Glücklich ist er nicht, eher ein bisschen lebensmüde im wahrsten Sinn des Wortes und so reift in ihm der Entschluss, sich das Leben … Mehr Venezianisches Rätsel – Gerhard Roth: Die Hölle ist leer, die Teufel sind alle hier

Tod in den Bergen – Norbert Gstrein: Als ich jung war

Nach dreizehn Jahren, die der Ich-Erzähler als Skilehrer in den USA verbracht hat, kehrt er zurück ins heimische Österreich. Dort richteten seine Eltern jahrelang wie am Fließband Hochzeiten aus, oft zwei an einem Wochenende. Franz wurde vom Vater schon in jungen Jahren als Hochzeitsfotograf abgestellt und arbeitete sich schnell und durchaus talentiert ein in dieses … Mehr Tod in den Bergen – Norbert Gstrein: Als ich jung war

Aufregende Schlichtheit zum zweiten – Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich

Wie schreibt man eine Besprechung zum zweiten Teil einer Geschichte? Seitdem ich die Lektüre von Haruki Murakamis „Die Ermordung des Commendatore. Eine Metapher wandelt sich“ beendet habe, überlege ich, was ich zu diesem Roman schreiben kann und soll. Leser, die den ersten Teil noch nicht kennen, werden zwangsläufig gespoilert, wenn man auch nur wenige Angaben … Mehr Aufregende Schlichtheit zum zweiten – Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 2: Eine Metapher wandelt sich

Er ist geboren worden, er lebte, er starb – Jonas Hassen Khemiri: Alles, was ich nicht erinnere

Samuel ist tot. Wir erfahren das ganz zu Beginn der Geschichte. Wir wissen nicht gleich, wie er starb, und die Frage nach dem Warum ist jene zentrale Frage, die den Roman überhaupt erst antreibt, aber wir wissen gleich, dass er nicht mehr lebt. Und dass sein Tod ein Rätsel ist. Samuel schwebt wie ein Geist … Mehr Er ist geboren worden, er lebte, er starb – Jonas Hassen Khemiri: Alles, was ich nicht erinnere