Urlaub mit Mutter – Matthias Nawrat: Reise nach Maine

Anfang 2019 habe ich zum ersten Mal einen Roman von Matthias Nawrat gelesen, nämlich „Der traurige Gast“. Ein zutiefst melancholisches und auch trauriges Buch, dessen besondere Atmosphäre mir noch lange in Erinnerung geblieben ist. Daher stand für mich fest, wenn der Autor einen neuen Roman veröffentlicht, dann muss ich auch diesen lesen. In „Reise nach … Mehr Urlaub mit Mutter – Matthias Nawrat: Reise nach Maine

Liebe und Gewalt – Ocean Vuong: Auf Erden sind wir kurz grandios

Ocean Vuongs gefeierter Debütroman „Auf Erden sind wir kurz grandios“ ist vor kurzem bei btb als Taschenbuch erschienen. Grund genug für mich, das Buch endlich zu lesen. Der Roman ist der Brief eines Sohnes an seine Mutter, den er in dem Wissen schreibt, dass sie ihn nicht lesen wird, denn sie ist Analphabetin. Mutter und … Mehr Liebe und Gewalt – Ocean Vuong: Auf Erden sind wir kurz grandios

Die zweite Reise – Christian Kracht: Eurotrash

Christian Kracht ist für mich eine*r der Schriftstellerinnen und Schriftsteller, von denen ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit etwas lesen möchte und dessen Romane teilweise schon seit Jahren ungelesen im Regal stehen. Das Erscheinen seines neuesten Buchs „Eurotrash“ war nun Anlass, mich endlich mit dem Autor zu befassen. So habe ich zunächst sein Debüt „Faserland“ … Mehr Die zweite Reise – Christian Kracht: Eurotrash

Rettung um jeden Preis? – Chris Kraus: Scherbentanz

„Scherbentanz“, der Debütroman von Chris Kraus, erschien bereits 2002, wurde aber nun im Diogenes Verlag neu herausgegeben, nachdem dort auch die beiden andere Romane des Autors und Regisseurs, „Das kalte Blut“ und „Sommerfrauen, Winterfrauen“ erschienen sind. Letzterer war auch der Grund, warum ich „Scherbentanz“ lesen wollte, denn „Sommerfrauen, Winterfrauen“ hat mich sehr begeistert und auch … Mehr Rettung um jeden Preis? – Chris Kraus: Scherbentanz

Vom Leben mit der Schuld – Nava Ebrahimi: Das Paradies meines Nachbarn

Sina ist Designer, hat eine deutsche Mutter und einen iranischen Vater, zu dem er kaum Kontakt hat. Er spricht fast kein Persisch, wird aber immer wieder auf sein Äußeres angesprochen, kann dann aber kaum etwas Interessantes zur Unterhaltung beitragen und enttäuscht seine Gesprächspartner regelmäßig damit, deren Wunsch nach dem Orientalisch-Geheimnisvollen nicht nachkommen zu können. Als … Mehr Vom Leben mit der Schuld – Nava Ebrahimi: Das Paradies meines Nachbarn