Autofiktion – Julia Franck: Welten auseinander

Zehn Jahre ist es her, seit Julia Franck ihren letzten Roman „Rücken an Rücken“ veröffentlichte, den ich sehr mochte. Ihr neues Buch „Welten auseinander“ ist nun kein Roman, sondern ein Werk der Autofiktion. Die Autorin beschäftigt sich darin mit ihrem eigenen Leben, vorrangig ihrer Kindheit und Jugend, und die waren alles andere als gewöhnlich. Geboren … Mehr Autofiktion – Julia Franck: Welten auseinander

Die Möglichkeit der Freiheit – Pajtim Statovci: Grenzgänge

Hauptfigur in „Grenzgänge“, dem vor kurzem im Luchterhand Verlag erschienenen Roman des finnisch-kosovarischen Autors Pajtim Statovci, ist Bujar, der in Tirana aufwächst, den es aber schon früh hinauszieht in die Welt und vor allem weg aus Albanien, wo er sich eingeengt fühlt. Zusammen mit seinem Freund Atim aus Kindertagen träumt er von einem Leben in … Mehr Die Möglichkeit der Freiheit – Pajtim Statovci: Grenzgänge

Ein erfülltes Leben? – Daniel Schreiber: Allein

Die Zahl alleinlebender Menschen hat sich im Gegensatz zu früher stark erhöht. Teils bewusst selbst ausgesucht, teils, weil es sich so ergeben hat, gehören Alleinlebende selbstverständlich in unsere Welt. Dass es so normal geworden ist, allein zu leben, gehört sicherlich zu den Errungenschaften unserer Zeit, dennoch haftet dem Alleinleben etwas Schamhaftes an, so als wäre … Mehr Ein erfülltes Leben? – Daniel Schreiber: Allein

Ein Leben in Bewegung – Sandro Veronesi: Der Kolibri

„Der Kolibri“ erzählt ein ganzes Leben. Der Roman erzählt von Marco Carrera, Jahrgang 1959 (wie der Autor), Sohn, Bruder, später Vater und Großvater, zwischendurch Ehemann und eine sehr lange Zeit seines Lebens eine Art platonischer Geliebter, all das trifft auf ihn, die Hauptfigur der Romans, zu. „Der Kolibri“ wurde im letzten Jahr mit dem wichtigsten … Mehr Ein Leben in Bewegung – Sandro Veronesi: Der Kolibri