Liebe und Gewalt – Ocean Vuong: Auf Erden sind wir kurz grandios

Ocean Vuongs gefeierter Debütroman „Auf Erden sind wir kurz grandios“ ist vor kurzem bei btb als Taschenbuch erschienen. Grund genug für mich, das Buch endlich zu lesen. Der Roman ist der Brief eines Sohnes an seine Mutter, den er in dem Wissen schreibt, dass sie ihn nicht lesen wird, denn sie ist Analphabetin. Mutter und … Mehr Liebe und Gewalt – Ocean Vuong: Auf Erden sind wir kurz grandios

Afghanistan im Zentrum – Eva Munz: Oder sind es Sterne

Wenn es um Afghanistan geht, sind die spontanen Assoziationen klar: Krieg, die Herrschaft der Taliban, strenge religiöse Regeln, und das Gefühl, dass es ein unsicheres Land ist. Und außerdem eines, das wir hauptsächlich aus den Nachrichten kennen. Ich habe versucht, zu recherchieren, welche Romane ich schon gelesen habe, die ganz oder teilweise in Afghanistan spielen, … Mehr Afghanistan im Zentrum – Eva Munz: Oder sind es Sterne

Psychologie des Tötens – Yishai Sarid: Siegerin

„Ich mag psychiatrische Kliniken nicht. Sie sind die Endstation, die Mülldeponie, das Abbild meines Misserfolgs.“ S. 188 Abigail arbeitet als Psychologin beim Militär. Sie beschäftigt sich mit der „Psychologie des Tötens“, bereitet Soldaten auf den Kampf vor und darauf, im Krieg zu funktionieren. Den Feind ohne Skrupel zu töten, und später möglichst keine Traumata davonzutragen. … Mehr Psychologie des Tötens – Yishai Sarid: Siegerin

Frauen, verlasst euch nur auf euch selbst! – Martyna Bunda: Das Glück der kalten Jahre

Rozela verliert ihren Mann durch einen Unfall auf einer Baustelle in der polnischen Hafenstadt Gdingen. Sie erhält eine staatliche Entschädigung, die es ihr ermöglicht, für sich und die drei Töchter ein Haus zu bauen, in dem sie den Krieg überstehen. Doch es kann Rozela nicht davor bewahren, gegen Ende des Krieges Opfer von Anhängern der … Mehr Frauen, verlasst euch nur auf euch selbst! – Martyna Bunda: Das Glück der kalten Jahre

Verluste – Pierre Jarawan: Ein Lied für die Vermissten

Über 17000 Menschen gelten im Libanon als vermisst. Sie verschwanden im Bürgerkrieg, der von 1975 bis 1990 andauerte, und ihr Schicksal ist bis heute nicht geklärt. Pierre Jarawan macht diese Verschwundenen zum Zentrum seines neuen Romans „Ein Lied für die Vermissten“, und er erzählt dabei eine sehr persönliche Geschichte um Freundschaft, Flucht, Liebe, um fatale … Mehr Verluste – Pierre Jarawan: Ein Lied für die Vermissten