Flüchtigkeit und die Suche nach dem eigenen Weg – Paolo Cognetti: Sofia trägt immer Schwarz

Sofias Eltern sind jung, als sie heiraten, und sie heiraten, weil sie unterwegs ist, was im Umkehrschluss heißt, dass sie womöglich – wahrscheinlich, wenn wir den weiteren Verlauf der Geschichte bedenken – nicht zusammengeblieben wären ohne die Ankündigung des Nachwuchses. Sofia bleibt ein Einzelkind, zerrieben zwischen den Eltern, die von einer Krise in die nächste … Mehr Flüchtigkeit und die Suche nach dem eigenen Weg – Paolo Cognetti: Sofia trägt immer Schwarz

Utopie und Radikalität – Paolo Giordano: Den Himmel stürmen

Die junge Teresa verbringt seit jeher mit ihrem Vater die Sommer in Speziale, einem Dorf im süditalienischen Apulien, wo ihre Großmutter lebt. Bei einem dieser Aufenthalte lernt sie die drei Jungen Bern, Nicola und Tommaso kennen, mit denen sie ab sofort ihre Zeit verbringt. Die drei leben sehr naturverbunden auf einem nahe gelegenen Hof, wo … Mehr Utopie und Radikalität – Paolo Giordano: Den Himmel stürmen

Das richtige Blut – Francesca Melandri: Alle, außer mir

Ilaria, Lehrerin, irgendwo in ihren 40ern, lebt ein zufriedenes Leben, in dem sie sich gut eingerichtet hat. Sie lebt allein, unterhält aber seit vielen Jahren eine Beziehung, die eigentlich keine wirkliche Beziehung ist, zu ihrem Jugendfreund Piero. Da sich ihre politischen Einstellungen sehr unterscheiden – Ilaria steht politisch links, Piero dagegen ist Parteifreund Berlusconis – … Mehr Das richtige Blut – Francesca Melandri: Alle, außer mir

Verbindende Haare – Laetitia Colombani: Der Zopf

Smita lebt mit ihrem Mann und ihrer 6-Jährigen Tochter in Nordindien. Sie sind Dalits, Unberührbare, gelten als unrein und sind daher dazu verdammt, niederste Arbeit zu verrichten. Obwohl in Indien inzwischen gesetzlich verankert ist, dass niemand aufgrund seiner Kastenzugehörigkeit diskriminiert werden darf, sieht die Realität anders aus: Nach wie vor bleibt man zeitlebens an seine … Mehr Verbindende Haare – Laetitia Colombani: Der Zopf

Italienische Beobachtungen von Leben und Tod – Esther Kinsky: Hain – Geländeroman

Ein Hain, so heißt es bei Wikipedia denkbar knapp, ist ein kleiner Wald (Wäldchen) oder ein Gehölz. Mit „Hain“ ist auch Esther Kinskys „Geländeroman“ überschrieben, wobei ihr Thema sich auf weit mehr erstreckt als auf das besagte Wäldchen. Vielmehr schickt Kinsky ihre namenlose Ich-Erzählerin auf eine Reise nach Italien, wo sie vor allem eines tut: … Mehr Italienische Beobachtungen von Leben und Tod – Esther Kinsky: Hain – Geländeroman