Keine ist ohne Schuld – Elizabeth Wetmore: Wir sind dieser Staub

Mary Whitehead ist mit ihrer Tochter allein zu Haus, auf ihrer Ranch, im Jahr 1976 in Texas. Schwanger mit ihrem zweiten Kind; als sie das erste bekam, war sie erst 17. Direkte Nachbarn gibt es nicht. Als die junge Gloria Ramírez schwer verletzt und verstört auf ihrer Veranda auftaucht, holt sie sie ins Haus, doch … Mehr Keine ist ohne Schuld – Elizabeth Wetmore: Wir sind dieser Staub

Liebe und Gewalt – Ocean Vuong: Auf Erden sind wir kurz grandios

Ocean Vuongs gefeierter Debütroman „Auf Erden sind wir kurz grandios“ ist vor kurzem bei btb als Taschenbuch erschienen. Grund genug für mich, das Buch endlich zu lesen. Der Roman ist der Brief eines Sohnes an seine Mutter, den er in dem Wissen schreibt, dass sie ihn nicht lesen wird, denn sie ist Analphabetin. Mutter und … Mehr Liebe und Gewalt – Ocean Vuong: Auf Erden sind wir kurz grandios

Vampire und Nazis – Ulrike Almut Sandig: Monster wie wir

Wenn man nicht darüber spricht, dann ist es nicht geschehen.“ S. 64 Ruth und Viktor wachsen in einem Dorf in den letzten Jahren der DDR auf. Sie sind Freunde, schon seit dem Kindergarten. Und sie teilen die Erfahrung von Gewalt und Missbrauch, Missbrauch, der für sie so alltäglich wie unaushaltbar ist. Da sind die Schläge, … Mehr Vampire und Nazis – Ulrike Almut Sandig: Monster wie wir

Die schwierige Befreiung aus häuslicher Gewalt – Meena Kandasamy: Schläge

„Es ist lebenswichtig, dass ich mich wie eine Frau benehme, der er vertrauen kann.“ S. 200 Die junge Frau, deren Geschichte hier erzählt wird, kommt nicht aus einer armen Familie, sie ist gebildet, hat studiert, ist Autorin. Häusliche Gewalt zieht sich durch alle Schichten und das überall, so auch in Indien, wo der Roman spielt. … Mehr Die schwierige Befreiung aus häuslicher Gewalt – Meena Kandasamy: Schläge

Schuld und Bewältigung – Franziska Hauser: Die Gewitterschwimmerin

Als Adele ganz zu Anfang des Romans mit fast 80 stirbt, ist ihre Tochter Tamara zunächst erstaunt über den Schmerz, den sie darüber empfindet. „Ich würde nicht in der Öffentlichkeit heulen, wenn alles in Ordnung wäre. Die Frau muss denken, ich hätte meine Mutter geliebt. Habe ich das?“ S. 8 Als LeserIn erschrickt man hier … Mehr Schuld und Bewältigung – Franziska Hauser: Die Gewitterschwimmerin