Frauenleben – Cho Nam-Joo: Kim Jiyoung, geboren 1982

Über „Kim Jiyoung, geboren 1982“ von Cho Nam-Joo war schon in den letzten Wochen sehr viel zu lesen und das Buch wurde schon etliche Male vor diverse Kameras gehalten, bevor es jetzt bei uns erschienen ist. Der Roman, der in Korea bereits 2016 herauskam, trifft nicht nur bei uns ganz offenbar einen Nerv. Und obwohl … Mehr Frauenleben – Cho Nam-Joo: Kim Jiyoung, geboren 1982

Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt – Fiona Mozley: Elmet

Der Zufall wollte es, dass ich innerhalb von wenigen Wochen drei Romane gelesen habe, die abseits spielen, in abgelegenen Gegenden, wo die Zeit langsamer voranzuschreiten scheint. Wo Menschen leben, die die Einsamkeit suchen oder sich zumindest mit ihr arrangieren, die sich wenig um das scheren, was gemeinhin als „normal“ bezeichnet wird. Doch die Romane unterscheiden … Mehr Wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt – Fiona Mozley: Elmet

Die Idylle trügt – Olga Tokarczuk: Gesang der Fledermäuse

Olga Tokarczuks „Gesang der Fledermäuse“ aus dem Jahr 2009 war meine erste Begegnung mit dem Werk der polnischen Literaturnobelpreisträgerin. Ihr ist damit ein vielschichtiger Roman gelungen, der sich nur schwer kategorisieren lässt – und das macht ihn zu etwas Besonderem. Zu Beginn lernen wir die Ich-Erzählerin Janina kennen. Die ältere Dame gilt als verschroben und … Mehr Die Idylle trügt – Olga Tokarczuk: Gesang der Fledermäuse

Leben in Kamtschatka – Julia Phillips: Das Verschwinden der Erde

Am Anfang steht ein Verbrechen: Die jungen Schwestern Aljona und Sofija verschwinden spurlos. Die Suche nach den beiden und die Ermittlungen ergeben nichts. Auf Kamtschatka, einer russischen Halbinsel in Nordostasien, kann man eigentlich nicht so leicht unbemerkt verschwinden. Doch es vergehen erst Wochen, dann Monate, ohne dass eine Spur der Mädchen gefunden wird. Kamtschatka ist … Mehr Leben in Kamtschatka – Julia Phillips: Das Verschwinden der Erde

Von inneren Dämonen und einem Mord ohne Leiche – Ottessa Moshfegh: Der Tod in ihren Händen

Vesta Guhl ist Anfang 70 und lebt seit einiger Zeit allein und abgeschieden mit ihrem Hund in einem Haus am Wald. Beim morgendlichen Spaziergang entdeckt sie eines Tages einen Zettel, auf dem steht: „Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Hier ist ihre Leiche.“ Allerdings gibt es von dieser Leiche … Mehr Von inneren Dämonen und einem Mord ohne Leiche – Ottessa Moshfegh: Der Tod in ihren Händen