Aus den Fugen – Ayelet Gundar-Goshen: Wo der Wolf lauert

„Wo der Wolf lauert“ ist der vierte Roman der israelischen Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen, der bei uns veröffentlicht wurde, und in den letzten Wochen seit seinem Erscheinen im Juli waren viele begeisterte Stimmen zu vernehmen. So ganz kann ich mich dem vielen Lob für das Buch nicht anschließen, doch dazu später mehr. Erzählt wird die Geschichte … Mehr Aus den Fugen – Ayelet Gundar-Goshen: Wo der Wolf lauert

Einsame Insel – Alice Zeniter: Kurz vor dem Vergessen

Von der französischen Autorin Alice Zeniter habe ich bereits vor einigen Jahren ihren zuletzt erschienenen Roman „Die Kunst zu verlieren“ gelesen, mit dem sie auch für den Prix Goncourt nominiert war und der die Geschichte einer algerischstammigen Familie in Frankreich erzählt. „Kurz vor dem Vergessen“ erschien in Frankreich bereits zuvor, im Jahr 2015, und der … Mehr Einsame Insel – Alice Zeniter: Kurz vor dem Vergessen

Weniger herrliche Leben – Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein

Vier Frauen lernen wir kennen in Sasha Marianna Salzmanns neuem Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“. Lena wuchs in der Sowjetunion auf und kam als junge Mutter nach Deutschland, zusammen mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Edi. Lena war Ärztin, doch die ungeschriebenen Regeln und Erwartungen, dazu das korrupte System, hatten es ihr … Mehr Weniger herrliche Leben – Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein

Ein Leben in Bewegung – Sandro Veronesi: Der Kolibri

„Der Kolibri“ erzählt ein ganzes Leben. Der Roman erzählt von Marco Carrera, Jahrgang 1959 (wie der Autor), Sohn, Bruder, später Vater und Großvater, zwischendurch Ehemann und eine sehr lange Zeit seines Lebens eine Art platonischer Geliebter, all das trifft auf ihn, die Hauptfigur der Romans, zu. „Der Kolibri“ wurde im letzten Jahr mit dem wichtigsten … Mehr Ein Leben in Bewegung – Sandro Veronesi: Der Kolibri

Im Unerkundbaren kommen wir einander nah – Antje Rávik Strubel: Blaue Frau

„Im Unerkundbaren kommen wir einander nah“ – dieses Zitat von Ilse Aichinger, das in Antje Rávik Strubels neuem Roman die Titelfigur, die „Blaue Frau“ sagt, passt auf den gesamten, sehr vielschichtigen Roman, den ich mit Begeisterung gelesen habe. Wobei eben diese blaue Frau eine sehr undurchsichtige Figur ist, die die Haupterzählung mit ihrem Erscheinen jeweils … Mehr Im Unerkundbaren kommen wir einander nah – Antje Rávik Strubel: Blaue Frau