Khuê Phạm: Wo auch immer ihr seid

Kiều nennt kaum jemand bei ihrem richtigen Namen. Weil der für die Deutschen so schwer auszusprechen ist, hat sie sich dazu entschieden, dass sie Kim sein will. Das erleichtert ihr nicht nur an vielen Stellen das Leben, sondern gibt ihr auch selbst das Gefühl, „deutscher“ zu sein, denn ihre vietnamesische Herkunft spielt eigentlich keine große … Mehr Khuê Phạm: Wo auch immer ihr seid

Sofi Oksanen: Hundepark

Für reiche Europäerinnen mit unerfülltem Kinderwunsch (und einer gewissen Skrupellosigkeit) gibt es einige Möglichkeiten. Neben Adoption und künstlicher Befruchtung ist es mit dem nötigen Kleingeld ein Leichtes, sich in Osteuropa gespendete Eizellen zu besorgen oder gleich eine Leihmutter zu engagieren. Sofi Oksanen lotet in ihrem Roman „Hundepark“ überzeugend aus, wie groß hier das Potential für … Mehr Sofi Oksanen: Hundepark

Sylvia Wage: Grund

Der Vater liegt tot auf dem Grund des Brunnens. Erzählt wird uns das von einem erwachsenen mittleren Geschwisterkind, von dem wir weder den Namen noch das Geschlecht im Laufe des Romans erfahren. Diese Erzählfigur ruft dann erst einmal die beiden Schwestern herbei, die nichts davon ahnten, dass er / sie den Vater jahrelang auf dem … Mehr Sylvia Wage: Grund

Mutterschaft, surreal – Jessica Lind: Mama

Nach „Junge mit schwarzem Hahn“ von Stefanie vor Schulte ist „Mama“ von Jessica Lind der zweite Roman, den ich für den Debütpreis gelesen habe (eigentlich der dritte, denn „Adas Raum“ von Sharon Dodua Otoo hatte ich bereits bei Erscheinen gelesen). Auch hier galt, dass das Buch mir sehr oft begegnet ist, dass ich es aber … Mehr Mutterschaft, surreal – Jessica Lind: Mama