Lost Places – Kai Wieland: Zeit der Wildschweine

Leon ist Reisejournalist und will sich nicht festlegen. Die letzten Jahre ist er viel gereist, er sieht sich als ruheloser Geist, während seine Familie im Schwäbischen verwurzelt ist. Die Mutter ist seit ein paar Jahren tot, es war ein Suizid, der tiefe Wunden geschlagen hat. Seine Schwester hat einen Mann geheiratet, den Leon simpel und … Mehr Lost Places – Kai Wieland: Zeit der Wildschweine

Frauen, verlasst euch nur auf euch selbst! – Martyna Bunda: Das Glück der kalten Jahre

Rozela verliert ihren Mann durch einen Unfall auf einer Baustelle in der polnischen Hafenstadt Gdingen. Sie erhält eine staatliche Entschädigung, die es ihr ermöglicht, für sich und die drei Töchter ein Haus zu bauen, in dem sie den Krieg überstehen. Doch es kann Rozela nicht davor bewahren, gegen Ende des Krieges Opfer von Anhängern der … Mehr Frauen, verlasst euch nur auf euch selbst! – Martyna Bunda: Das Glück der kalten Jahre

Eine Welt, fast wie unsere – Laura Lichtblau: Schwarzpulver

Dieses Buch hat zunächst einmal durch Äußerlichkeiten meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das schwarze Cover, die nur halb sichtbaren, wie aus der Zeit gefallenen, so ernst schauenden Kindergesichter, aber auch der Titel, der Bedrohung ausstrahlt, ja, selbst der Name der Autorin – alles passt hier zueinander. Ich lese eigentlich nie Dystopien, weil mir düstere, kalte … Mehr Eine Welt, fast wie unsere – Laura Lichtblau: Schwarzpulver

Schreiben, Daten und die Krise überwinden – Lily King: Writers & Lovers

Wenn man viel liest, werden sie weniger, die Bücher, die sofort gefangen nehmen, die etwas im Inneren ansprechen, die wie für einen selbst geschrieben zu sein scheinen. Das ist natürlich sehr subjektiv, doch liest ja auch jede und jeder etwas anderes aus einem Roman heraus. Mit „Writers & Lovers“, dem neuen Roman der US-amerikanischen Schriftstellerin … Mehr Schreiben, Daten und die Krise überwinden – Lily King: Writers & Lovers

Zerbrochen – Rachel Cusk: Danach. Über Ehe und Trennung

Rachel Cusks unaufgeregte Romane „Outline“, „Transit“ und „Kudos“ zeichnen sich durch die gute Beobachtungsgabe der Autorin aus. Sie entwickeln einen Sog nicht durch eine handlungsreiche Geschichte, sondern durch die klugen Gedanken und das Verhalten der Protagonistin. Cusk lässt stets Leerstellen. Es geht dabei um das Erzählen von Geschichten, um die Frage nach Wahrheit und Fiktion. … Mehr Zerbrochen – Rachel Cusk: Danach. Über Ehe und Trennung