Lebenswege – Regina Porter: Die Reisenden

„Die Reisenden“, den Titel ihres Romans nimmt Regina Porter ernst, wenn auch im übertragenden Sinne. Wir alle sind schließlich Reisende, Lebensreisende sozusagen. Porter betrachtet die Leben ihrer Figuren als Reisen und konzentriert sich dabei auf den Weg, den Fluss. Zwei Familien stehen in Porters Roman im Mittelpunkt, eine ist schwarz, die andere weiß. Dankenswerterweise befindet … Mehr Lebenswege – Regina Porter: Die Reisenden

Zwei Schwestern – Liz Moore: Long Bright River

Michaela, Anfang 30 und von allen nur „Mick“ oder „Mickey“ genannt, ist Streifenpolizistin in Philadelphia. Längst hätte sie die Prüfung zum Detective machen können, doch es gibt einen Grund, dass sie das nicht getan hat: Ihre Schwester Kacey, die als Drogensüchtige und Prostituierte auf der Straße lebt, und die Mick durch ihren Job im Auge … Mehr Zwei Schwestern – Liz Moore: Long Bright River

Livingstone kehrt heim – Petina Gappah: Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

Der schottische Missionar David Livingstone, der sich im 19. Jahrhundert in Afrika der Erforschung der Nilquellen verschrieben hatte, starb im Jahr 1873 auf ebendieser Suche und nachdem er ein Massaker miterlebt hatte, das ihn sehr erschütterte. Livingstone hatte eine treue Gefolgschaft und diese beschloss nach dessen Tod, den Leichnam Livingstones „heimzubringen“, das heißt einmal quer … Mehr Livingstone kehrt heim – Petina Gappah: Aus der Dunkelheit strahlendes Licht

Die Leere füllen – R. O. Kwon: Die Brandstifter

Beide Hauptfiguren im gelungenen Debütroman „Die Brandstifter“ von R. O. Kwon sind Verlorene, Einsame, die ihren Platz suchen an der amerikanischen Eliteuniversität, an der sie sich begegnen. Phoebe, gebürtige Südkoreanerin, die eine schwere Last mit sich herumschleppt. Ihre Mutter starb bei einem Unfall, für den sie sich die Schuld gibt. Zu ihrem Vater hat sie … Mehr Die Leere füllen – R. O. Kwon: Die Brandstifter

Gelebte Melancholie – Jon Fosse: Der andere Name

Jon Fosses „Der andere Name“ war meine erste Begegnung mit dem Werk des Autors, der vor allem in Norwegen, aber auch bei uns bekannt ist für seinen reduzierten Stil. Zum Norwegen-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr brachte der Rowohlt Verlag mit „Der andere Name“ die ersten beiden Teile einer Heptalogie heraus. Ich gestehe, dass … Mehr Gelebte Melancholie – Jon Fosse: Der andere Name