Neu anfangen – Deborah Levy: Was das Leben kostet

„Man ist immer irrealer als die anderen“  Marguerite Duras Diesen Satz stellt Deborah Levy ihren Erinnerungen voraus. Sie scheinen das Nachfolgende gut einzukreisen, einen Eindruck zu verschaffen von dem Lebensgefühl Deborah Levys in der Phase ihres Lebens, über die sie in „Was das Leben kostet“ schreibt. Eine Phase, in der sie sich ganz neu sortieren … Mehr Neu anfangen – Deborah Levy: Was das Leben kostet

Brüsseler Absurditäten – Robert Menasse: Die Hauptstadt

Robert Menasses 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman „Die Hauptstadt“ wartete schon sehr lange darauf, endlich von mir gelesen zu werden, doch immer wieder zog ich andere Lektüre vor. Obwohl ich längst Gegenteiliges gehört und gelesen hatte, erwartete ich dann irgendwie doch ein trockenes Buch über Brüsseler Bürokratie und konnte mir nicht recht vorstellen, … Mehr Brüsseler Absurditäten – Robert Menasse: Die Hauptstadt

Zwischen Verpflichtung und Verrat – Mahir Guven: Zwei Brüder

Für seinen Debütroman „Zwei Brüder“, gerade im Aufbau Verlag erschienen, hat der 33-jährige französische Autor mit türkisch-kurdischen Wurzeln Mahir Guven 2018 den Prix Goncourt für den besten Debütroman erhalten. Und das völlig zu Recht. Die zwei Brüder, die im Mittelpunkt stehen, leben in einer der armen Pariser Vorstädte, von denen in den letzten Jahren immer … Mehr Zwischen Verpflichtung und Verrat – Mahir Guven: Zwei Brüder

Nachdenken über die Liebe – Julian Barnes: Die einzige Geschichte

„Würden Sie lieber mehr lieben und dafür mehr leiden oder weniger lieben und weniger leiden? Das ist, glaube ich, am Ende die einzig wahre Frage.“  S. 11 Paul ist 19, als er sich in die viel ältere Susan verliebt. Sie begegnen sich im Tennisclub, werden zu einem gemischten Doppel zusammengelost, spielen gemeinsam ein Turnier. Schnell … Mehr Nachdenken über die Liebe – Julian Barnes: Die einzige Geschichte

Die absurde Welt der Superreichen – Kevin Kwan: Crazy Rich Asians

Im letzten Sommer kam der Film „Crazy Rich Asians“ in die Kinos, in Deutschland unter dem Titel „Crazy Rich“, was vermutlich auf spezielle Marketingüberlegungen zurückzuführen ist. In der ZEIT wurde darüber spekuliert, dass man den Film möglicherweise für den deutschen Markt „ent-asiatisiert“ habe, weil man davon ausging, dass man so ein größeres Publikum ansprechen würde. … Mehr Die absurde Welt der Superreichen – Kevin Kwan: Crazy Rich Asians