Nur nicht auffallen – Dag Solstad: T. Singer

Der 77jährige norwegische Autor Dag Solstad ist in seiner Heimat sehr bekannt, ich hatte jedoch noch nie von ihm gehört, bis ich auf der Buchmesse auf seine Bücher stieß. Das Alltägliche schien in seinen Romanen vorzuherrschen, Durchschnittstypen sie zu bevölkern, und das kam alles so unaufdringlich daher, dass ich sofort etwas von ihm lesen wollte. … Mehr Nur nicht auffallen – Dag Solstad: T. Singer

Über schwierige Beziehungen – Daniela Krien: Die Liebe im Ernstfall

Im Jahr 2011 las ich Daniela Kriens Debütroman „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ und er gefiel mir so gut, so dass ich gespannt war auf ihren neuen, zweiten Roman, obwohl ich den Titel einerseits etwas sperrig, andererseits ein wenig schwammig finde. Doch auch „Die Liebe im Ernstfall“ hat mich überzeugen können. Daniela Kriens Protagonistinnen … Mehr Über schwierige Beziehungen – Daniela Krien: Die Liebe im Ernstfall

Eine ganz gewöhnliche Beziehung – Geir Gulliksen: Geschichte einer Ehe

Eine Ehe ist gescheitert. Das Paar ist schon lange zusammen, sie haben zwei Söhne, sind zufrieden, lassen sich Freiräume. Sie mögen und lieben sich, verstehen sich auch sexuell hervorragend. Und dann irgendwann passiert etwas und die Ehe zerbricht. Darum und um die Frage, wieso dies geschehen ist, geht es in „Geschichte einer Ehe“ des Norwegers … Mehr Eine ganz gewöhnliche Beziehung – Geir Gulliksen: Geschichte einer Ehe

Ganz nach unten – Demian Lienhard: Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat

Ich bin mir schon beim Titel unsicher: Ist das nun kreativ und originell? Oder eher lahm, abgedroschen, sagt heute ja auch keiner mehr? Okay, die Geschichte spielt in den 80er und 90er Jahren, vielleicht hat man das da ja noch gesagt und fand es nicht lahm, sondern fing damit ein Lebensgefühl ein. Eines, das auch … Mehr Ganz nach unten – Demian Lienhard: Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat

Der letzte Wille – Vea Kaiser: Rückwärtswalzer oder die Manen der Familie Prischinger

„Würde kostet fast achttausend Euro, Lorenz!“, sagte Hedi scharf. S. 150 Würde, die hätte Lorenz, seines Zeichens erfolgloser Schauspieler Anfang 30, gern für seinen soeben gestorbenen Onkel Willi. Doch weder er noch seine Tanten haben so viel Geld, obwohl Willi selbst gespart hatte, damit seine Familie ihm seinen letzten Wunsch erfüllen könnte: Ein Grab in … Mehr Der letzte Wille – Vea Kaiser: Rückwärtswalzer oder die Manen der Familie Prischinger