Der Blues, die Freundschaft, die Realität, der Rassismus – Hari Kunzru: White Tears

Seth und Carter sind Musikfreaks und -sammler, die im Tonstudio Musik zusammenbasteln. Carter stammt aus einer millionenschweren Familie, stellt das Equipment, Seth steuert die Aufnahmen bei. Eines Tages nimmt Seth auf seinen Streifzügen einen alten Bluessong auf, sie mischen diesen so ab, dass er klingt, als käme er aus den 20er Jahren, stellen ihn ins … Mehr Der Blues, die Freundschaft, die Realität, der Rassismus – Hari Kunzru: White Tears

Die Leben der Anderen – Rachel Cusk: Kudos

„Kudos“ ist der dritte und letzte Teil der Trilogie einer „weiblichen Odyssee im 21. Jahrhundert“ von Rachel Cusk. „Kudos“ bezeichnet dabei so etwas wie männliche Ehre oder männlichen Ruhm, und die Autorin hat die Titelwahl des Romans damit begründet, dass der Heroismus weiblicher Biografien oft übersehen werde. Auch in „Kudos“ begleiten wir wie in den … Mehr Die Leben der Anderen – Rachel Cusk: Kudos

Amnesie – Joyce Carol Oates: Der Mann ohne Schatten

1965. Elihu Hoopes ist 37 Jahre alt, als er sich eine Virusinfektion zuzieht, die, unerwartet und wohl auch, weil sie nicht behandelt wird, in seinem Gehirn irreparablen Schaden anrichtet und zu einer Amnesie führt, die sein Leben lang anhalten wird. Elis Kurzzeitgedächtnis ist extrem eingeschränkt: Er erinnert sich nur an das, was in den letzten … Mehr Amnesie – Joyce Carol Oates: Der Mann ohne Schatten

Das richtige Blut – Francesca Melandri: Alle, außer mir

Ilaria, Lehrerin, irgendwo in ihren 40ern, lebt ein zufriedenes Leben, in dem sie sich gut eingerichtet hat. Sie lebt allein, unterhält aber seit vielen Jahren eine Beziehung, die eigentlich keine wirkliche Beziehung ist, zu ihrem Jugendfreund Piero. Da sich ihre politischen Einstellungen sehr unterscheiden – Ilaria steht politisch links, Piero dagegen ist Parteifreund Berlusconis – … Mehr Das richtige Blut – Francesca Melandri: Alle, außer mir

Große Fragen – Lionel Shriver: Wir müssen über Kevin reden

Obwohl ich Lionel Shriver zu meinen Lieblingsautorinnen zähle und schon einige Romane von ihr gelesen habe, zuletzt den Anfang dieses Jahres im Piper Verlag erschienenen Roman „Eine amerikanische Familie“, fehlte ihr berühmtestes Buch „Wir müssen über Kevin reden“ (erstmals erschienen 2003 in den USA) noch in meiner Liste. Wo immer der Roman erwähnt wurde, wurde … Mehr Große Fragen – Lionel Shriver: Wir müssen über Kevin reden