Blogbuster 2018 – Meine Entscheidung

Fast ist der Februar zu Ende und mit ihm auch die Frist, in der wir Blogbuster-Blogger uns entscheiden müssen, mit welchem Titel wir weitermachen wollen, welches Manuskript wir für die Longlist nominieren. Einige meiner Mitstreiter haben schon über ihre Entscheidungen berichtet und Romanmanuskripte vorgestellt, andere reichen kein Manuskript ein. Leider trifft das auch auf mich zu.

Acht Einsendungen hat der Blog letteratura erhalten, zwei davon fand ich vielversprechend genug, um das gesamte Manuskript anzufordern. Bei beiden wollte ich nach der Leseprobe wissen, wie es weitergeht, habe während der Lektüre jeweils sehr mit mir gehadert, mehrfach gedacht, ich hätte meinen Favoriten gefunden, und ihn dann doch wieder verworfen. Am Ende bin ich mir sicher, dass es einfach nicht gereicht hat. Beide Manuskripte benötigen noch mehr als Feinschliff, müssen meiner Meinung nach gründlich überarbeitet werden, teils gestrafft, teils auch in ihrer Grundkonzeption noch einmal überdacht werden. Bei beiden sehe ich Potential, doch bin ich auch sicher, dass sie so, wie sie jetzt sind, nicht für den Preis berücksichtigt werden würden. Ich glaube, dass ich bei den VerfasserInnen falsche Hoffnungen wecken würde, wenn ich sie ins Rennen schickte. Und ich kann nicht für etwas werben, von dem ich nicht hundertprozentig überzeugt bin.

Mir tut das vor allem für die AutorInnen leid, und ich bedanke mich bei allen, die den Mut hatten, mir ihre Manuskripte zukommen zu lassen. Ich finde es sehr schade, dass meine Reise mit dem Blogbuster 2018 an dieser Stelle schon beendet ist. Ich war gern dabei. Und ich bin schon sehr gespannt, wie es nun weitergeht und welcher Roman im Herbst bei Kein & Aber erscheinen wird.

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