Justizskandal – Julian Barnes: Arthur und George

Während in den Feuilletons Blogs gerade Julian Barnes‘ Schostakowitsch-Roman „Der Lärm der Zeit“ besprochen und zumeist gelobt wird, habe ich mich einem älteren Werk des englischen Schriftstellers gewidmet: seines im Jahr 2005 erstmals veröffentlichten recht umfangreichen Romans „Arthur & George“, der sich auf ungewöhnliche Weise mit dem weltberühmten Sherlock-Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle befasst. Dabei ist … Mehr Justizskandal – Julian Barnes: Arthur und George

Ein Konglomerat an Wissen – Mathias Enard: Kompass

„Die Orientalen haben nicht den geringsten Sinn für den Orient. Den Sinn für den Orient, den haben nur wir Westler, […].“ S. 210 Das vorangestellte Zitat der Dichterin und Romanautorin Lucie Delarue-Mardrus, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgedehnte Reisen im Orient unternahm, wirft ein denkenswertes Schlaglicht auf das Thema von „Kompass“, den … Mehr Ein Konglomerat an Wissen – Mathias Enard: Kompass

Dem Leid ein Gesicht geben – Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern

Eigentlich, so sagte Olga Grjasnowa vor kurzem auf einer Lesung, eigentlich habe sie ein Buch über Gastronomie schreiben wollen. Ihre Ausführungen über ihr schon spleeniges Interesse an Kochbüchern, die sie von vorn bis hinten studiert, an Kochtöpfen und deren Funktion und an allem, was mit guten Restaurants zu tun hat, sorgten für Erheiterung an einem … Mehr Dem Leid ein Gesicht geben – Olga Grjasnowa: Gott ist nicht schüchtern

Ein Jahr Letteratura

Heute vor einem Jahr erschien auf letteratura die erste Besprechung. Inzwischen sind es 91, wenn ich mich nicht verzählt habe – eine Zahl, die mich selbst überrascht. Ein Blick in die Statistik verrät außerdem, dass die meistgeklickte Rezension die zu Sabine Grubers „Daldossi oder das Leben des Augenblicks“ ist, gefolgt von der zu Hanya Yanagiharas … Mehr Ein Jahr Letteratura