Kinderemigration in Italien – Marco Balzano: Das Leben wartet nicht

Marco Balzano wuchs als Kind süditalienischer Einwanderer in Mailand auf und lebt heute noch dort. Seinen neuen Roman „Das Leben wartet nicht“ widmet er denjenigen, die in den späten 50er und frühen 60er Jahren als Kinder in den Norden Italiens kamen, nach Mailand, Genua und Turin, um dort ihr Glück zu finden, ein besseres Leben, … Mehr Kinderemigration in Italien – Marco Balzano: Das Leben wartet nicht

Verloren, doch geliebt – Sara Stridsberg: Das große Herz

„Das große Herz“ gehört Jim. Und es ist nicht nur sein Herz, das ihm zu groß geworden ist: „Meine Flügel sind zu groß geworden, ich kann nicht mehr fliegen.“ S. 54 So Jim zu seiner Tochter Jackie, als er gerade in Beckomberga angekommen ist, wo er viele Jahre verbringen wird. Eine Klinik für psychisch Kranke, … Mehr Verloren, doch geliebt – Sara Stridsberg: Das große Herz

Liebe und Leid auf Island – Jón Kalman Stefánsson: Etwas von der Größe des Universums

Zurück nach Keflavík: Wer vor zwei Jahren bereits Jón Kalman Stefánssons sehr beeindruckenden Roman „Fische haben keine Beine“ gelesen hat, dem wird gleich einiges bekannt vorkommen: Es ist jener Ari, der damals in seine Heimat zurückkehrte, gerade seine Frau verlassen hatte, nicht sicher war, ob er sie noch liebte und der seinen Vater treffen wollte, … Mehr Liebe und Leid auf Island – Jón Kalman Stefánsson: Etwas von der Größe des Universums

Schleichende Zermürbung – Delphine de Vigan: Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin

Mathilde ist 40 und seit nunmehr zehn Jahren alleinerziehende Mutter von drei Söhnen, die inzwischen fast im Teenageralter angekommen sind. Sie hat gelernt, allein zurechtzukommen, hat sich nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes zurückgekämpft ins Leben und ist seit einigen Jahren in einem gutbezahlten Job, der ihr Spaß macht. Doch es hat sich etwas verändert, … Mehr Schleichende Zermürbung – Delphine de Vigan: Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin